Falsch eingenommene supplements: fehler mit wirkungslosigkei
Viele Sportler verwenden Nahrungsergänzungsmittel, manchmal auch sinnvoll. Doch es gibt häufige Anwendungsfehler, die selbst die wirksamsten Präparate komplett nutzlos machen. Hier ein Überblick über diese Fehler mit einer klaren Erklärung, warum sie die erwartete Wirkung aufheben.
Whey-Protein vor dem Training: eine scheinbar gute Idee
Einen Whey-Protein-Shake direkt vor dem Training zu trinken, ist einer der häufigsten Fehler. Wenn man längere Zeit nichts gegessen hat, braucht der Körper schnell verfügbare Energie. Doch von den drei Makronährstoffen – Kohlenhydrate, Fette und Proteine – ist Protein am wenigsten effizient, um Energie zu liefern.
Damit Protein als Treibstoff dienen kann, muss es umgewandelt werden – das kostet Energie. Das Ergebnis: Whey direkt vor dem Training zu nehmen, ist vermutlich die schlechteste Wahl. Was man braucht, ist eine hochwertige Kohlenhydratquelle wie eine Banane, Datteln oder Feigen. Bei starkem Hunger kann man auch einen Apfel oder eine Handvoll Nüsse ergänzen, um länger durchzuhalten, ohne sich schwer zu fühlen.
Kreatin-Kuren: eine ineffektive Strategie
Viele Sportler machen weiterhin sogenannte 'Kuren' mit Kreatin, oft direkt vor dem Training. Dabei hat dieses Supplement keinerlei Sofortwirkung. Es handelt sich nicht um einen Stimulus wie Koffein.
Damit Kreatin wirkt, müssen die Muskelreserven mit Phosphokreatin gesättigt sein. Das erreicht man, indem man täglich etwa 5 g zu sich nimmt. Wird die Einnahme unterbrochen, sinkt diese Sättigung, was die Wirkung aufhebt. Und entgegen landläufiger Meinungen gibt es keine bekannten Risiken für Nieren oder Testosteron, wenn Kreatin korrekt eingenommen wird.
Mit anderen Worten: Pausen oder unregelmäßige Einnahme machen Kreatin wirkungslos. Es muss in die tägliche Routine integriert und über die Hauptmahlzeiten verteilt eingenommen werden.
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Mein Programm erhaltenOmega-3: Achtung vor Oxidation
Das Hauptproblem bei Omega-3-Fettsäuren ist nicht die Einnahme, sondern die Lagerung. Nach dem Öffnen der Dose müssen sie unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Andernfalls oxidieren sie durch den Kontakt mit Sauerstoff und werden nicht nur unwirksam, sondern potenziell giftig.
Selbst in Kapselform dringt mit der Zeit Sauerstoff ein – wie bei einem Luftballon oder Autoreifen. Deshalb fügen Hersteller Vitamin E hinzu, um die Oxidation zu verlangsamen. Doch nach einem Monat sollte die Dose entsorgt werden.
Einen Behälter mit 1.500 Kapseln zu kaufen ist also unsinnig, wenn man sie nicht innerhalb eines Monats aufbrauchen kann. Besser sind Formate mit 60 bis 90 Kapseln oder Großpackungen, die in kleine, separat zu öffnende Dosen aufgeteilt sind.
Fazit
Nahrungsergänzungsmittel können wirksam sein, aber nur, wenn sie richtig angewendet werden. Vermeide typische Fehler: Whey zur falschen Zeit, unnötige Kreatin-Kuren und unsachgemäße Lagerung von Omega-3. Die Schlüssel sind Regelmäßigkeit, richtiges Timing und gutes Management.
Sollte man Whey-Protein vor dem Training einnehmen?
Sollte Kreatin in Kuren eingenommen werden?
Wann sollte Kreatin eingenommen werden, damit es wirkt?
Kann man Omega-3 bei Zimmertemperatur lagern?
Kann man eine Dose mit 1.500 Omega-3-Kapseln verwenden?
Sind alle Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?
Ist Kreatin schädlich für die Nieren oder den Testosteronspiegel?
Sollte man Omega-3 trotzdem einnehmen, wenn sie oxidiert sind?
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Credits
Quellen
- https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14600563
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3407788
- https://www.nutrimuscle.com/blogs/actualites/indice-totox-omega-3
- https://youtu.be/QDmqb1r2M_A?si=drWTkm2JdEgsMWtz